Weil es besser ist, Kriminalität zu verhindern, als sie zu bekämpfen, wird Vorsorge immer wichtiger. Eigentumsschutz nimmt eine zentrale Rolle für die Polizei ein. In ganz Österreich sind über 600 PolizistInnen für sicherheitspolizeiliche Beratungen zum Thema Einbruchsschutz ausgebildet und man kann über jede Polizeidienststelle Kontakt mit ihnen aufnehmen und sich beraten lassen. Aus den individuellen Beratungen ergeben sich keine Verpflichtungen.

Prävention & Kommunikation

Die Polizei ist stets bemüht, Bewusstsein in der Bevölkerung für die Umsetzung der präventiven Maßnahmen zu schaffen. Mit einer sinnvollen Kombination aus mechanischen und elektronischen Sicherungsmaßnahmen kann man die Sicherheit in den eigenen vier Wänden erhöhen und somit einen Beitrag zur Sicherheit leisten.

Wichtig sind aber auch das richtige Verhalten und die Kommunikation mit seinen Mitmenschen. Es kann beispielsweise ein großer Vorteil sein, sich mit seinen Nachbarn abzusprechen, bevor man in den Urlaub fährt, sodass jemand in regelmäßigen Abständen nach dem Rechten sieht und den Postkasten leert. So hilft man sich gegenseitig.

Wie gut die Kombination von gutem Eigentumsschutz und den richtig gesetzten Präventionsmaßnahmen ist, zeigt eine Auswertung der Einbruchsstatistik des Jahres 2016. Bei 40 Prozent aller Wohnraumeinbrüche in Österreich, das sind 5.194 angezeigte Fälle, blieb es beim Versuch.

Dem Täter gelang es nicht, die Tat zu vollenden und er musste unverrichteter Dinge wieder abziehen. Der Einbruchsdiebstahl in Wohnungen und Wohnhäuser ist gegenüber dem Jahr 2015 um 16,4 Prozent gesunken und weist somit den niedrigsten Wert im Zehnjahresvergleich auf.