Schlaf ist ein Ruhezustand, der sich in verschiedene Phasen (Leicht-, Tief- und Traumschlaf) unterteilen lässt. Er gilt als existenziell, gleichwohl die Wissenschaft bislang das Rätsel um das Schlafbedürfnis von Mensch und Tier beziehungsweise dessen Funktion noch nicht vollständig gelöst hat. Schlafforscher wissen heute jedoch, dass Schlaf universell sowie strikt reguliert ist – und, dass Schlafmangel oder gar Schlafentzug zu ernsthaften Schäden führen.

Als erwiesen gilt, dass das Gehirn die Ruhephase braucht, um sich von der Denkaktivität des Tages zu erholen. Das Gedächtnis sortiert während der Ruhe die am Tag gemachten Erfahrungen nach wichtig und unwichtig und speichert Gelerntes. Das erklärt die teilweise hohe Gehirnarbeit, die in bestimmten Schlafphasen messbar ist. Auch das Immunsystem ist im Tiefschlaf besonders aktiv: Es bekämpft Krankheitserreger dann besonders effizient.

Was heißt guter Schlaf?

Wer gut schläft, fühlt sich tagsüber wach. Er ist ausgeglichen und leistungsfähig. Die meisten Erwachsenen brauchen etwa sieben bis acht Stunden Schlaf täglich.

Wie gelingt gesunder Schlaf?

Wer smart und gesund durchs Leben kommen will, muss demnach ausreichend und gut schlafen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Schließlich gibt es viele Faktoren, die den Schlaf beeinflussen und ihn schlimmstenfalls stören. Man unterscheidet:

  • mentale Faktoren wie gefühlte Sinnlosigkeit, Leere, Ungeborgenheit und Langeweile
  • soziokulturelle Faktoren wie Arbeitsplatzprobleme, zwischenmenschliche Kontakte, mangelnde Sozialisation
  • Umgebungsfaktoren wie Wohnverhältnisse, Lärmbeeinflussung, Licht
  • biologische Faktoren wie Alter, Ernährung, Bewegung, Rhythmusstörung
  • psychische Faktoren wie Stimmung, Ängste, Sorgen und Gedanken

Manche der Schlaffaktoren können Sie gezielt optimieren, allen voran Ihre Schlafumgebung. Schlafforscher empfehlen für's Schlafzimmer das Gestaltungkonzept "clean & lean", das zu einem Schlafraum führt, der ausschließlich zum Schlafen da ist und Sie nicht mit seiner offensichtlichen Multifunktionalität (Büro, Ankleide) vom Schlaf ablenkt.

Verbannen Sie zudem Technik aus Ihrem Schlafzimmer – sei sie auch noch so smart: Denn nicht nur die informativen Inhalte, sondern auch das Licht halten Sie vom Schlaf ab.

Welche Rolle spielen Bett und Bettzeug für einen gesunden Schlaf?

Guten Schlaf fördernde Innovationen im Schlafzimmer führen zurück zur Natur: Ein Bett aus natürlichen Werkstoffen bringt keine Schadstoffe mit. Ist es zudem ergonomisch, wird Ihr Schlaf darin besser als gut. Achten Sie beim Bettgestell auf Hölzer wie das „königliche“ Zirbenholz aus den heimischen Alpen und aus ökologischer Forstwirtschaft.

Gesunder Liegekomfort entsteht mit Naturmatratzen, die zum Beispiel aus Schafschurwollfilz, -vlies und Naturlatex sind. Natürlichkeit ist auch beim Bettzeug entscheidend: Legen Sie sich beispielsweise auf Schafschurwollflockenkissen und unter Decken zur Ruhe, die aus Wollvlies und duftenden Zirbenspänen gemacht sind – dann schlafen Sie gut!