Farbe nicht zu knapp bemessen

Die Menge der Farbe sollte in keinem Fall zu knapp bemessen werden. Als Faustregel gilt hierbei, zur Fläche der zu streichenden Wand 5 Prozent Aufschlag an Farbbedarf einzukalkulieren. So ist man auf der sicheren Seite, ohne nach getaner Arbeit auf einem Berg von übriggebliebener Wandfarbe sitzen zu bleiben.

Schmutz entfernen und für Belüftung sorgen

Grober und loser Schmutz sollte immer vor der Malerarbeit entfernt werden. Denn selbst kleine Spinnennetze können sich beim Streichen ansonsten als hartnäckige Gegner erweisen. Auch für genügend Belüftung sollte von Anfang an gesorgt werden. Schließlich zählt frischer Farbgeruch nicht gerade zu den beliebtesten und gesündesten Düften.

Abkleben und Abdecken

Vor dem Ausmalen gilt: eine gute Vorbereitung spart eine Menge Zeit. Dazu gehören das Abkleben von Steckdosen, Schaltern und Türen sowie das Abdecken des Bodens und der Möbel. Denn die Farbe soll schließlich an die Wand und nirgendwo anders hin.

Farbe richtig anrühren

Da fertig gekaufte Farben meist zu dick sind, um direkt aufgetragen zu werden, empfehlen Hersteller meist die Farbe mit Wasser zu verdünnen. Dafür kann man einen großen Kochlöffel oder einen Stab Holz verwenden, wer es kraft- und zeitsparender haben will, verwendet lieber einen Rührstab für die Bohrmaschine oder ein Rührwerk.

Hält die Farbe an der Wand?

Schon vor dem ersten Pinsel- oder Farbrolleneinsatz sollte man überprüfen, ob der Untergrund auf der Wand auch tragfähig ist. Sonst muss dieser vor dem Anstreichen runter, denn eine schlecht übermalte Tapete oder überpinselte alte Farbe ist kein schöner Anblick.