1831 wurde erstmals elektronisch geklingelt. Verantwortlich dafür war der Amerikaner Joseph Henry. Beginnend mit dem 20. Jahrhundert hatte sich die elektronische Klingel dann flächendeckend durchgesetzt. Dann passierte wieder lange nichts, obwohl die ersten elektrischen Türöffner bereits 1926 von C. G. Johnson auf den Markt gebracht wurden. Einzug in das traute Heim hielten sie erst in Verbindung mit der Gegensprechanlange ab den 60er-Jahren.

Von Elektro zu Digital

Allen diesen Signalanlagen ist eins gemein: Es muss jemand zuhause sein, um zu öffnen. Ein wirklich neues Feature versprechen in jüngster Zeit moderne Türkommunikationssysteme. Diese erlauben das Öffnen der Tür per Smartphone-App und Pin-Eingabe.

Um zu wissen, wer da vor der Tür steht, werden Bild und Ton einfach an das Smartphone übertragen. So lassen sich etwa vom Büro aus Handwerker ins Haus gelassen oder Pakete entgegennehmen. Die Kommunikation erfolgt dabei verschlüsselt, die Daten werden nicht gespeichert.

Einfache Montage, Nachrüstung und Erweiterung

Viele der modernen Türkommunikationssysteme funktionieren mit den Anschlüssen der elektrischen Türklingel. Deren zwei Drähte dienen dann nicht nur der Stromversorgung, sondern auch zur Übertragung von Bild und Ton. Das erlaubt einen einfachen Tausch vorhandener Klingelanlagen gegen ein modernes Türkommunikationssystem beziehungsweise die einfache Erstinstallation. Hochwertige Systeme sind zudem modular aufgebaut und können bei Bedarf erweitert werden.

Etwa durch eine Codetastatur oder einen Fingerabdruckscanner, die das Öffnen ohne Schlüssel erlauben. Ideal für all jene, die beim Sport den Schlüssel nicht mitschleppen wollen.

Zeitgemäße Türkommunikationssysteme sind nicht nur funktional, sondern auch durch unterschiedlichste Designs und Konfigurationsmöglichkeiten ästhetisch ansprechend. Denn schon seit der Zeit der Türklopfer weiß man, dass der erste Eindruck bereits vor der Tür entsteht, und der ist gerade für Unternehmen oft entscheidend.