Die österreichische Bevölkerung hat die Zeichen der Zeit erfreulicherweise schon länger erkannt. Der Ausbau erneuerbarer Energien hat beim Großteil der ÖsterreicherInnen einen sehr hohen Stellenwert. Eine aktuelle Studie von WU Wien, Deloitte Österreich und Wien Energie hat das erst vor kurzem wieder bestätigt.

Zunehmendes Umweltbewusstsein

Der Trend setzt sich fort: Große Zustimmung findet sich beim Thema Energiewende sowie bei Elektromobilität, Photovoltaik und Gemeinschaftsanlagen. Zugleich verliert Diesel als Antriebsmodell an Akzeptanz. Die ÖsterreicherInnen wollen erneuerbare Energietechnologien wie Photovoltaik oder Windkraft weiterentwickeln und ziehen diese der Nutzung fossiler Energieträger vor.

Der Neubau von Wohnungen soll durch moderne Technologien möglichst energieeffizient erfolgen, Sanierungen bestehender Altwohnungen sollen gefördert werden. Photovoltaik in Kombination mit Stromspeichern findet zunehmend Akzeptanz als Modell für die Zukunft. Bezüglich der Verkehrsmittel wollen wir immer mehr auf Elektromobilität setzen.

Gemeinsame Umsetzung

Nun sind alle Entscheidungsträger aufgefordert, diese positive Stimmung in der Bevölkerung ernst zu nehmen. Die Politik muss entsprechende Rahmenbedingungen und Förderungen sicherstellen, damit sich eine nachhaltige Energiewirtschaft weiter entwickeln kann.

Die Energieunternehmen sind gefragt, passende Lösungen auf den Weg zu bringen und attraktive Pakete für die KonsumentInnenen zu schnüren. Und die KundInnen ihrerseits müssen den Absichtsbekundungen Taten folgen lassen, damit die Energiewende Realität werden kann.

Gute Wirtschaftsdaten, durch die Digitalisierung getriebene Innovationen und hohes Umweltbewusstsein: Die Voraussetzungen waren noch nie so gut! Österreich kann mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung zum Vorzeigeland für erneuerbare Energien werden.