Durch die Digitalisierung wird unsere Umgebung smarter: Bereits jetzt kommunizieren die meisten Telefone mit zahlreichen Sensoren in der Außenwelt und holen ständig Informationen ein. Auch das sogenannte „Internet der Dinge“, in welchem leblose Gegenstände mit der virtuellen Sphäre vernetzt werden, soll schon bald Realität werden.

Dieser Wandel macht vor den eigenen vier Wänden keinen Halt. Schließlich ermöglichen bereits eine Reihe von Innovationen, die Behausung digital zu verwalten. Insbesondere durch die Fortschritte in der Sensorik haben sich Technologien, die schon vorher im Hausgebrauch waren, verbessert.

Endlich Klarheit

Das gilt zum Beispiel für Alarmanlagen: Bewegungsmelder, Kameras und Sirenen waren hier schon vorher in weniger smarten Zeiten zentrale Bestandteile – im Gegensatz zu heute war das aber eine sehr verkabelte Angelegenheit. Zudem gestaltete es sich für das System nicht immer leicht, zwischen Einbrecher und Bewohner zu unterscheiden. Falscher Alarm war vorprogrammiert, zumal auch die Kameraaufnahmen nur an einer bestimmten Station betrachtet werden konnten.

Moderne Sensoren können dagegen bereits unterscheiden, ob sich jemand mit Gewalt Zutritt verschafft oder nicht. Für finale Klarheit sorgt dann die Koppelung ans Smartphone – ein intelligentes Haus leitet alle Bewegungen an das Handy weiter, auf dem man jederzeit und unterwegs überprüfen kann, was in der Behausung vor sich geht.

Steuerung vom Sofa

Ein smartes Haus hilft auch anders: Moderne Gebäudesysteme managen nicht nur die Sicherheit, sondern ebenso die Raumklimatisierung. Zudem ist man auch hier via Smartphone über die gesamte Elektronik im Haus informiert. Sobald etwa ein Gerät identifiziert wird, das unnötig in Betrieb ist, braucht man nicht einmal aufzustehen, da man es via App ausschalten kann.

Das ist besonders von Vorteil, wenn man erst außer Haus bemerkt, dass man noch ein LIcht auszuschalten vergessen hat. So lässt sich insgesamt die Beleuchtung sinnvoll und kosteneffizient steuern. Daher sorgt ein Smart Home nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für mehr Geld im Portemonnaie.