Kaum ein Bauthema polarisiert so stark, wie das „smarte“ Heim. Die einen fühlen sich den „mitdenkenden“ und „lernenden“ Häusern schutzlos ausgeliefert, die anderen können nicht genug von den vernetzten, sich selbst steuernden Haussystemen bekommen. Wie sollten angehende Baufrauen und Bauherren daher an das Thema herangehen?

Aller guten Dinge sind drei

Ganz einfach: Am Beginn steht eine umfassende und ehrliche Bedarfsanalyse in den drei Hauptbereichen der Haussteuerung. Diese sind: Energiemanagement, Sicherheit und Komfort. Auf die Erstellung der Wunschliste sollte eine Beratung durch Fachleute folgen, wobei es besonders wichtig ist, für das komplette Haus nur ein System zu verwenden –  das erleichtert die Kommunikation mit und zwischen den einzelnen Elementen wesentlich.

Kosten & Entwicklung

Wird rechtzeitig und mit professioneller Hilfe geplant, halten sich die Investitionen gemessen am Nutzen absolut in Grenzen. Es ist bemerkenswert, dass die Digitalisierung unserer neu errichteten Gebäude heute bei weitem noch nicht jene Dimension angenommen hat, die Experten zu Beginn unseres Jahrzehnts erwartet haben – ganz zu schweigen von der „smarten“ Nachrüstung von Bestandsgebäuden im Zuge von Sanierungen.

Dennoch zeigt sich deutlich, dass die Nachfrage zwar langsamer als vermutet, aber sicher zunimmt.

Nicht nur die Bauinteressierten sollten sich diesem Trend zu einem sichereren und einfacheren Wohnen nicht verschließen. Auch die Anbieter von Fertighäusern müssten sich überlegen, welche Steuerungen in den angebotenen Häusern jedenfalls enthalten sind – serienmäßig, ohne Aufpreise.