Eine Studie der UIPI, der internationalen Eigentümergemeinschaft, durchgeführt in über 20 europäischen Ländern mit mehreren tausend Teilnehmern hat ergeben, dass bereits heute 40 Prozent der Hauseigentümer in ihren Immobilien „Smart Technologies“ nutzen. Eine überwältigende Mehrheit hat angegeben, dass sie bereit ist, eine oder mehrere smarte Technologien zu installieren.

Dabei wollen Europas Hauseigentümer bis zu 1000 Euro (40 Prozent der Befragten) oder sogar bis zu 5000 Euro (20 Prozent) in die Hand nehmen. Das Hauptargument hierfür liegt in der langfristigen (Energie-)Kostenreduktion. Selbst bestehende Bedenken um den Schutz und die Sicherheit privater Daten wird die Mehrheit laut Umfrageergebnisse nicht davon abhalten, auf neue Technologien zu setzen.

Für die österreichischen Haus- und Grundbesitzer liegt es auf der Hand, dass sich Investitionen in neue, komfortable und hochtechnologische Smart-Home-Anwendungen sowie überhaupt Investitionen in den von Ihnen bewirtschafteten Hausbestand (z.B. Dachausbauten, neue Fenster/Fassade etc.) am Ende des Tages rentieren müssen.

Eine überwältigende Mehrheit hat angegeben, dass sie bereit ist, eine oder mehrere smarte Technologien zu installieren.

Dass es bei den derzeitigen Einschränkungen im Mietrecht nicht überaus attraktiv ist, neue Investitionen zu setzen, deren Kosten man über die Vermietung jedoch nicht mehr zurück erwirtschaften kann, dürfte für viele einleuchtend sein. Darum glauben wir, dass man hier mit gezielten politischen Initiativen viel Positives auslösen kann.

Der flächendeckende 5G-Ausbau und die im Regierungsprogramm enthaltenen, konkreten Vorhaben der Bundesregierung, die auf eine Liberalisierung des Mietrechts abzielen, werden mit Sicherheit die Investitionsbereitschaft der Hausbesitzer anfachen und damit eine qualitative Verbesserung des Hausbestandes bewirken. All das lässt die heimischen Hauseigentümer auf jeden Fall erwartungsvoll in die Zukunft blicken!