Zugegeben, das ist Fiktion. Überspitzt durch Hollywood. Denn wofür Smart Home für den Konsumenten in der heutigen Zeit steht, ist der Wunsch nach wachsendem Komfort, hoher Lebensqualität und smartem Umgang mit begrenzten Ressourcen. Hierfür nutzen wir inzwischen sprachgesteuerte, vernetzbare Geräte, die Informationen untereinander austauschen, persönliche Gewohnheiten erfassen und Optimierungsvorschläge umsetzen. Das spart Zeit, Kapazitäten und Ressourcen.

Räume werden nur dann geheizt, wenn man sich in ihnen aufhält, die Waschmaschine wird aktiviert, wenn der Strom am günstigsten ist und per Sprachbefehl lassen sich Lichtquellen steuern.

Sprachsteuerung und künstliche Intelligenz bereichern deshalb seit nunmehr fast zwei Jahren die Themenvielfalt der IFA, der weltweit bedeutendsten Produktshow für Consumer und Home Electronics. Im Wesentlichen geht es darum, smart zu planen und innovative Trends frühzeitig zu erkennen.

Smart planen

Eines gleich vorweg: Es gibt nicht das "eine, richtige Smart Home". Jedes intelligente Haus ist individuell an seine Bewohner angepasst. Wie viele Bereiche sollen vernetzt werden? Soll mit dem Licht auch gleich die Musik starten oder gar das ganze Haus intelligent interagieren? Passende Lösungen für eine systemübergreifende Nutzung bieten sogenannte Gateways. Dazu zählen auch Sprachassistenten wie Amazon Echo und Google Home.

Trend

Die Technologien machen nicht nur das Zuhause smarter, sondern sie verändern unser Nutzungsverhalten insgesamt und grundlegend. Beispiel Mobilität: Die IFA widmet sich diesem Thema mit der Convention „Shift AUTOMOTIVE”, die unter anderem diskutiert, wie sich elektrische Mobilität – autonom und vernetzt – zukünftig mit dem Wohnen vereinen lässt.

Es mag uns noch fern erscheinen, aber Auto und Wohnzimmer sind zwei essenzielle Dinge des täglichen Lebens, die sich künftig noch smarter verbinden  werden. Sinnvolle Vernetzung ist bereits Realität und keine Fiktion.